SGM

 
 
 
SGM Runde 2 vom 2. Dezember 2017
 
2. Regionalliga
 
Valais 3    -      SK Köniz Bubenberg 1            1 : 4
 
Brett Valais 3     SK Köniz Bubenberg 1 Resultat
1 Alexandre Zaza (1949) -  Miralem Novalic (s) (2024) 0 - 1
2 Stephan Major (1894) -  Rudolf Gautschi (w) (1973) 1/2 - 1/2
3 Arnaud Pannatier (1801) -  Gabriel Hefti  (s) (2000) 0 - 1
4 Arnaud Maret (1803) -  Markus Riesen  (w) (2052) 0 - 1
5 Jean-Marie Carron (1752) -  Michael Weber (s) (1894) 1/2 - 1/2
 
Nach dem Auftaktmannschaftsremis gegen die zweite Lese von Schwarz-Weiss stand uns die Reise nach Sion bevor. In einem fünfhundertjährigen neugotischen Altstadthaus mussten wir vier Stockwerke erkraxeln, bevor wir gegen Valais drei ungefährdet gewinnen konnten.
In vorweihnachtlicher Geberlaune offerierte sein Gegner Miralem am ersten Brett den berühmten sizilianischen Bzweibauern, in der Hoffnung, dafür seiner Dame habhaft zu werden. Dem war aber nicht so. Nach dem Verlust von drei Bauern gab er rasch auf und wir führten schon eins zu null.
Am vierten Brett machte Markus wie üblich strategisch Druck, und zwar zu viel für seinen Gegner.
Am dritten Brett konnte ich eine fast vierzigzügige Partie für mich entscheiden, in der ich lange Zeit sicher nicht besser stand (s. Forum).
Mannschaftsleiter Ruedi und sein BVM-Kollege Michael holten am zweiten und fünften Brett zwei remis. Vier zu eins für uns!
 
Gabriel Hefti (für Ruedi Gautschi)
 
 
SGM Runde 1 vom 11. November 2017
 
2. Regionalliga
 
Schwarz-Weiss Bern 2    -      SK Köniz Bubenberg 1            2.5 : 2.5
 
Brett SW Bern 2     SK Köniz Bubenberg 1 Resultat
1 Anatol Toth -  Markus Riesen (s) 1 - 0
2 Jürg Häberli -   Miralem Novalic (w) 1/2 - 1/2
3 Timotej Rosebrock -   Rudolf Gautschi (s) 0 - 1
4 Benedikt Jorns -   Gabriel Hefti (w) 0 - 1
5 Anathasios Zafeiridis -  Michael Weber (s) 1 - 0
 
An jedem Brett hatten wir mehr Führungspunkte. Allerdings spielten bei Schwarz-Weiss am ersten und am letzten Brett zwei Junioren, die wohl ziemlich unterbewertet sind. Wie auch immer. Es resultierte nur ein 2.5 zu 2,5 unentschieden
 
ML Rudolf Gautschi
 
 
 
AUFSTIEGSSPIEL
 
SK Köniz Bubenberg  1                 -     SG Biel                               1.5 : 3.5
 
Brett SK Köniz Bubenberg 1     SG Biel Resultat
1 Lukas Rosenkranz (w) -   Michel Georg 0.5 - 0.5
2 Martin Clausen (s) -   Eugène Kudryavtsev 0 - 1
3 Miralem Novalic (w) -   Kevin Lucca 0 - 1
4 Markus Riesen (s) -   Ruedi Kälberer 1 - 0
5 Ruedi Gautschi (w) -   Gilles Bürki 0 - 1
 
Kapitän Bühler scheitert zum vierten Mal
 
Nach dem grossartigen BVM Sieg und der Führung nach zwei Runden in der SMM mussten wir einen herben Rückschlag hinnehmen. Zum vierten Mal konnten wir unser schachliches Können bei einer entscheidenden Partie nicht zeigen. Doch nach reichlicher Analyse fehlte dieses Mal mehr als in den beiden vorderen Jahren.  In der absoluten Bestbesetzung konnten wir Biel SG (was ich auch sagen muss: ein sehr starker Gegner) nicht in Bedrängnis bringen, das stellt auch den Kapitän in Frage.

Martin und Lukas an den vorderen Brettern vergaben je eine Topmöglichkeit. Lukas schlug einen Qualitätsgewinn aus und Martin einen geschickten Leichtfigurenabtausch. Ausgerechnet Miralem, der 6.5 Punkte holte aus sieben Runden, musste sich dem jungen aufstrebenden Junior Kevin Lucca beugen und ihm fair gratulieren zum Sieg. Diese Brettniederlage mussten wir jetzt wettmachen, nützte mir die bessere Stellung von Markus nichts, da er ein Brett hinter Miralem war, und ich schaute nun gezielt nach vorne. Nach dem verpassten Qualitätsgewinn von Lukas kam es später zu einer ausgeglichenen Stellung und der Gegner wollte remis anbieten. Die Annahme des Remis musste ich Lukas aber verweigern, da Martin immer gedrückter stand und mit der Niederlage am dritten Brett wäre der Sieg für die Bieler nahe gewesen. Teamorientiert spielte Lukas weiter, doch aus einer Gewinnstellung wurde eine halbe Verluststellung und nun musste Lukas in einem Turmendspiel einem Minusbauern hinter her rennen. Doch mit einem guten Zentrumskönig konnte er die Stellung trotzdem immer im Remisbereich halten. In dieser Stellung schlug ich Lukas das Remis nicht mehr ab.

Danach waren meine einzigen Hoffnungen beim an Brett 2 spielenden Martin, der mit einem Sieg alles hätte entscheiden können. Doch stand er leider bereits sehr passiv, als ich Lukas das Remis abschlug. Mit einem Klasse Königsangriff beendete der Gegner unsere Aufstiegshoffnung, das Spiel war verloren. Ruedi Gautschi, der nach starker Gegenwehr auch verlor, war nur noch Resultatkosmetik. Mit einem schönen Sieg von Markus erspielten wir uns wenigstens noch den Ehrenpunkt. Danke Markus!

Nach dem enttäuschenden Aufstiegsspiel haben nur 3 Spieler über ihre Partie geschrieben. Werde da auch nicht mehr nachfragen.

Martin schrieb: In einem abgelehnten Wolga-Gambit kam ich sehr gut aus der Eröffnung heraus. Im 16 Zug fand ich dann ein hübsches taktisches Manöver, mit dem ich eine Qualität gewinnen konnte. Leider vergass ich beim Ausführen des Manövers einen Zwischenzug, den ich zwar im Kopf richtig vorausberechnet, aber von Hand dann eben doch nicht aufs Brett gebracht hatte. Die trotz Mehrqualität schlechtere und gehörig gedrückte Stellung zu verteidigen, wäre für den ehrwürdigen T. Petrosjan ein Klacks und mit Sicherheit ein Vergnügen gewesen. Für mich war’s der Anfang vom Ende. Mein Gegner spielte geduldig und sauber weiter, verstärkte den Druck und gewann im 41. Zuge. Schade für den verpassten Aufstieg.

Lukas schrieb: Nachdem ich in der Eröffnung einen Bauern verloren hatte und schon fast auf Verlust stand, machte mein Gegner einen Fehler und stand unter Druck wegen meines Läuferpaars. Er bot ein Qualitätsopfer an, das ich leider ablehnte, weil ich bei einer längeren Berechnung etwas übersah und meinte, auch das resultierende Turmendspiel nach Ablehnen sei besser für mich. In der Folge hatte mein Gegner einen Bauern mehr. Aufgrund meines aktiveren Königs konnte ich aber Remis halten.

Mialem schrieb: Nach einer englischen Eröffnung wurden in Miralems Partie rasch die Damen getauscht. Miralems Stellung war dort schon schwierig, verfügte sein Gegner mit schwarz doch über das Läuferpaar und zudem steckte Miralems König in einer unangenehmen Springer-Fesselung. Danach übersah Miralem einen starken Bauernzug seines Gegners und verlor bereits nach 28 Zügen.

Christoph Bühler
 
 
 
SGM Runde 7 vom 11. März 2017
 
Zollikofen    -      SK Köniz Bubenberg 1            0.5 : 4.5
 
Brett Zollikofen     SK Köniz Bubenberg 1 Resultat
1 Mike Jaeger -   Christoph Bühler (s) 0.5 - 0.5
2 Peter Schmid -   Miralem Novalic (w) 0 - 1
3 Benjamin Gerber -   Lukas Rosenkranz (s) 0 - 1
4 Albrecht Zürcher -   Gabriel Hefti (w) 0 - 1
5 Pierre Fiechter -   Hans Vermin (s) 0 - 1

Köniz Bubenberg I sicherte sich den ersten Platz bereits in Runde 6 gegen Court. In Runde 7 spielten nur noch zwei Faktoren eine Rolle, nicht aber die Sicherung des ersten Platzes. Der erste Faktor war, mehr Punkte zu holen als der Tabellenführer der Zone A für das Heimrecht im Aufstiegsspiel. Da SG Biel aber nur 4-1 gewann, hätte uns bereits ein Untentschieden gereicht. Der zweite Faktor war der persönliche Ehrgeiz, immer zu gewinnen. Nach diesem hohen Sieg gegen Zollikofen, und sowieso bei Betrachtung aller sieben Runden, erkennt man, dass die Spieler von der ersten Runde an siegeshungrig waren. Nur gerade drei Einzelniederlagen  in sieben Runden (Gabriel in den Runden 1 u. 2, Ruedis überraschende Niederlage gegen das Jungtalent aus Bern) zieren die Meisterschaft der Könizer. 91.5 % Siegespunkte sind ein Superwert. Nun zweifelt sicher niemand mehr, dass wir bereit sind für eine Liga höher. Im Folgenden die Spielerberichte zu ihren Partien:

Die nach meiner Meinung spektaklulärste Partie war die an Brett 3. Mit einer Qualität weniger erarbeitete sich Lukas den Sieg gegen Benjamin mit genialen Zügen. Bericht Lukas:
"In einer typischen holländischen Stellung übersah ich einen taktischen Trick des Gegners, der eine Qualität gewann. Allerdings hatte ich eine gewisse Kompensation aufgrund der offenen Königsstellung des Gegners, und weil sein Läufer vom Spiel ausgeschlossen war. In der Folge spielte mein Gegner ungenau, wonach ich mit einem Figurenopfer zu einem entscheidenden Angriff auf seinen König kam."

Gabriel am 4. Brett errang gegen Albrecht einen raschen und sicheren Sieg. In einem Königsgambit spielte Schwarz sehr fehlerhaft und ungenau. Mit einem Läuferopfer auf f7 setzte Gabtriel den Gegner im 11. Zug matt. Dieser hatte noch nicht rochiert, Gabriel aber seine Dame auf f3, den Turm auf f1. Nach KxLf7, f4xe5 folgte das Matt mit der Dame auf f7.

Bericht Miralem: Mit einer starken Vorstellung in einer sizilianischen Eröffnung gewann er früh eine Figur und später die Partie.

Bericht Hans: In einer Najdorf-Eröffnung bekam unser "Aggressiv-Player" Hans mehr vom Spiel. Durch kleine Fehler des Gegners im Mittelspiel stand Schwarz immer besser. Je länger die Partie dauerte, desto stärker wurde sein Angriff, und Weiss musste ums Überleben kämpfen. Letzlich setzte Hans seinen Gegner matt.

Bericht Christoph: Ich am ersten Brett erwischte den stärksten Gegner. Auch wenn ich diese Partie nicht gewann, war ich sehr glücklich über meine Leistung. Durch die Neuen Schachbücher kam ich auch hier sehr gut aus einer Englischen Eröffnung heraus und setzte den Gegner massiv unter Druck. Im Mittelspiel stand ich immer leicht besser, fand aber wahrscheinlich nicht den richtigen Plan. So kam's mit Springer und Turm ins Endspiel, das trotz einem Mehrbauern von mir remis endete.

Christoph Bühler 

 
SGM Runde 6 vom 25. Feb. 2017
 
SK Köniz Bubenberg 1    -      Court 1            4 : 1
 
Brett SK Köniz-Bubenberg 1   Court 1 Resultat
1 Martin Clausen (w) - Ludovic Gerber 1 - 0
2 Miralem Novalic (s) - Lukas Wenger 0.5 - 0.5
3 Ruedi Gautschi (w) - Nicolas Unternährer 0.5 - 0.5
4 Gabriel Hefti (s) - Kurt Steiner 1 - 0
5 Markus Riesen (w) - Walter Zingg 1 - 0

Markus der Grünfelder, Martin von Caro-Kann und der Geier Gabriel holen die Siegespunkte fürs Team!

Mit diesem Sieg gegen Court sicherten wir Gruppensieg und Aufstiegsspiel in diesem Jahr für die erste Regionalliga. Der Sieg war zu meiner Überraschung nie in Gefahr. Sehr sicher und locker holten wir die zwei Punkte.

Ruedi Gautschi holte sich sein Remis schon nach zehn Zügen. Aus taktischen Gründen, da wir an den beiden hinteren Bretter sehr viel besser besetzt waren, gestattete ich ihm das.

Auch Miralem, der mit schwarz einen geschlossenen Sizilianer spielte endete mit remis. Die Partie war immer ausgeglichen und es wurde sehr wenig riskiert, da ging das Remis auch in Ordnung.

Martin Clausen wählte eine seltene Variante in einer Caro-Kann Eröffnung (mit dem frühen Zug Springer g5). Durch eine geniale Kombination gewann Martin einen Bauern, was dem Gegner grossen Schaden zufügte an seiner Königsstellung. Der Gegner musste den Bauernverlust zulassen, denn andernfalls hätte es einen ganzen Turm gekostet, was den Sieg für Martin bedeutet  hätte. Der Gegner besiegelte seine Niederlage gleich selber. Mit einer schlechten Kombination opferte er eine Qualität und sah zwei Züge später, dass dies nicht funktionierte. Fair reichte er die Hand und gab die Partie auf.

Markus, der sich in einer Grünfeldindischen Eröffnung befand, stand schnell einmal besser. Im Mittelspiel war die Partie sehr taktisch geprägt, wobei Markus immer die Oberhand behielt. Als er seine beiden  Türme auf der siebten Reihe verdoppeln konnte, endete das tödlich für die schwarze Stellung. Alle Schwerfiguren waren nun auf den schwarzen König gerichtet, und Markus setzte ihn später matt.

Gabriel, der Joker unserer Mannschaft, verblüfft die Kameraden immer mit neuen, seltenen Eröffnungen. Mit Turmopfer- oder Bauernopfer-Eröffnungen wurde es ihm aber wahrscheinlich zu langweilig, und so entschied er, in die Eröffnungen der Vogelwelt einzutreten. Mit einer Geierverteidigung überraschte er sicher nicht nur mich, sondern auch den Gegner. Mit einem komischen Springer und der Dame am Rand verstand ich die Pläne dieser Eröffnung nicht. Ich jedenfalls schaute äusserst skeptisch auf Gabriels Spiel und sagte, was der Geier will denn der. Viele Leser erwarten nun sicher einen Bericht über die gewonnene Partie und die spezielle Eröffnung. Doch da muss ich die Leser leider enttäuschen, da nicht nur der Gegner und ich, sondern auch Gabriel selbst die Übersicht verloren haben.
Ich soll von ihm aus schreiben, „die Stellung war unübersichtlich, beide Spieler hatten deshalb keinen Plan. Ich gewann später einen Bauern und das Spiel.“

Christoph Bühler

 
 
SGM Runde 5 vom 4. Feb. 2017
 
Bern 3         -          SK Köniz Bubenberg 1              1 : 4
 
Berner Jugend forderte Köniz im Atlantico!
 
Brett Bern 3   SK Köniz-Bubenberg 1 Resultat
1 Nathalie Pellicoro - Ruedi Gautschi (s) 1 - 0
2 Fabian Pellicoro - Markus Riesen (w) 0 - 1
3 Nikash Urwyler - Martin Clausen (s) 0 - 1
4 Darja Babineca - Miralem Novalic (w) 0 - 1
5 Francesco Pellicoro - Gabriel Hefti (s) 0 - 1

In dieser Runde kriegten wir es mit der Jugend von Bern zu tun. 4 zu 1 sollte ja eigentlich ein deutlicher Sieg sein, doch so einfach wurde es nicht, auch wenn unser Eloschnitt deutlich höher war als der des Gegners. Die Junioren verkauften ihre Haut teuer und forderten uns bis zum Schluss. Durch die langjährige Erfahrung, die unsere Spieler halt haben, ist unser Sieg zu erklären. Denn drei Siege wurden durch Endspiele entschieden, und das Wissen für deren Feinheiten fehlt den Jugendlichen wahrscheinlich noch.

Ausserdem, bevor ich’s vergesse, hätten wir heute zwei Erfolge feiern können. Ruedi Gautschi könnte heute seinen 9. Sieg in Serie feiern. Bisher führen Martin Clausen und Lukas Rosenkranz mit 8 Siegen in Folge. Mal sehen:

Gabriel am fünften Brett, der als einziger nicht gegen einen Junior spielte, befand sich in einer Burn Verteidigung. Durch zwei, drei Tempoverluste des Gegners kam Gabriel besser aus der Eröffnung. Viel aktiver im Mittelspiel fügte Gabriel dem Gegner einen schwachen Doppelbauer zu. Geschickt spielte sich Gabriel in ein Endspiel mit zwei Mehrbauern und je zwei Türmen, das er nicht mehr aus der Hand gab und sicher gewann.

Markus am zweiten Brett wurde da schon mehr gefordert. Nach der holländischen Eröffnung war die Stellung bis zum Mittelspiel ausgeglichen. Nach dem Damentausch kamen sie ins Endspiel und hier konnte Markus punkten mit seiner guten Endspielerfahrung. Durch den Turmtausch des Gegners kam Markus aktiver ins Endspiel. Der schlechte Turmtausch und unnötige Bauernvorstösse wurden dem Gegner zum Verhängnis. Mit zwei Leichtfiguren und Bauern konnte Markus mit dem König in die Stellung des Gegners eindringen und durch eine Springergabel einen Bauern gewinnen. Ein schöner Sieg von Markus.

Miralem befand sich in einem Budapester Gambit, das er abgelehnt hatte. Auch hier entschied die Endspielerfahrung. Eröffnung und Mittelspiel noch ausgeglichen, kam er durch eine bessere Bauernstruktur und der besseren Leichtfigur ins Endspiel. Geschickt gewann er einen Bauern, der später zur Dame umgewandelt wurde.

Martin spielte Blackburn-Gambit mit schwarz, jedoch etwas ungenau, um die Stellung zu bekommen, die er wollte. Er profitierte aber davon, dass der Gegner das Gambit nicht gut kannte. Mit zwei Bauernopfern für aktiveres Spiel bekam er später wieder einen Bauern zurück. Mit guten Zügen baute er starken Druck am Königsflügel des Gegners auf und hatte durch die Dame und die beiden verbundenen Türme etliche Mattdrohungen. Nach einem Figurenverlust gab der Gegner schliesslich auf.

Ruedi Gautschi am ersten Brett hatte mit Nathalie Pellicoro an diesem Schachtag den stärksten Gegner. Mit 1797 Elopunkten aber mit einer krassen Steigerung zeigt ihre Kurve in der Führungsliste stark nach oben, vergleichbar mit einer Skispringerschanze. Ruedi schlug in einer Sizilianischen Eröffnung einen vergifteten Bauern und stand danach arg unter Druck. Mit einem klasse Figurenopfer der Gegnerin konnte sie die Türme durch Tempogewinn aktivieren und auf den König Druck ausüben, der immer noch in der Mitte stand. Ruedi verteidigte sich stark und kämpfte sich ins Endspiel mit Turm und Springer gegen das Läuferpaar der Gegnerin, doch hatte sie drei Bauern mehr. Geschickt und sicher spielte Nathalie die Bauern in Richtung achte Reihe und Ruedi wurde immer weiter in die Defensive gedrängt. Etwas später kam’s zum Springerverlust. Mit seinem einsamen Turm gegen das Läuferpaar und die Bauern der Gegnerin gab er schliesslich auf.

Christoph Bühler
 
 
SGM Runde 4 vom 21. Jan. 2017
 
SK Köniz Bubenberg 1         -         Köniz Wabern        4 : 1
 
Brett Köniz-Bubenberg 1   Köniz Wabern Resultat
1 Miralem Novalic - Stefan Zimmermann 1 : 0
2 Lukas Rosenkranz - Richard Allemann 1 : 0
3 Markus Riesen - Poedja Suwendo 1 : 0
4 Christoph Bühler - Ferdinand Krebs 0.5 : 0.5
5 Gabriel Hefti - Heinz Fankhauser 1 : 0

Pflichtsieg in der 4. Runde

Alles andere als ein Sieg gegen unseren Nachbarn aus Wabern wäre eine Niederlage für uns gewesen. Auch wenn die Elodifferenz sicher gross war, musste jeder sein Können beweisen an diesem Tag! Denn ausser Lukas, der den Gegner schon in der Eröffnung überspielt hatte, spielten die andern vier doch noch etwas länger.
Lukas Kommentar zu seiner Partie:
Mein Gegner spielte die Eröffnung (Sizilianisch) ungenau. Als Schwarzer hatte ich ein Übergewicht im Zentrum und Druck am Damenflügel. Mein Gegner gruppierte daraufhin seine Figuren am Königsflügel um, wobei er eine Fesselung übersah und so eine Figur einstellte, wonach er aufgab.

Markus eröffnete mit d4 und als Antwort bekam er b6. Die Eröffnung war ausgeglichen, bis Markus durch ein klasse Bauernopfer viel Initiative erhielt im Mittelspiel. Markus entschied die Partie durch einen schönen Mattangriff von Läufer und Dame für sich.

Bei der Partie von Miralem kam es schon in der Eröffnung zum Damentausch. Danach stand Miralem durch seinen schwarzen Läufer besser. Im Endspiel gewann er geschickt zwei Läufer für einen Turm. Mit zwei Läufern und einem Turm und Bauern gegen die zwei Türme und Bauern des Gegners führte er den Punkt sicher nach Hause.

Gabriel entschied sich für Ponziani, das sein Gegner sehr unkorrekt spielte. Mit guten Zügen konnte Gabriel dem Gegner die Rochade vermiesen. Der Gegner stand danach unter Dauerdruck und musste sich mit Händen und Füssen wehren. Im Endspiel mit zwei Türmen und Bauern behielt Gabriel immer die Oberhand, denn seine Türme waren aktiv, die seines Gegners passiv. Durch einen perfekten Bauernvorstoss, der ihm einen Freibauern gab, entschied er die Partie.

Ich am vierten Brett musste mich mit einem Untentschieden begnügen. Doch das Wort begnügen zählt nur in der Eröffnung und im Mittelspiel, aber nicht im Endspiel. In der Eröffnung profitierte ich von einem schlechten Zug meines Gegners. Durch diesen Fehler entstand ein starkes Läuferpaar und eine aktivere Dame, und der erste Bauerngewinn war nach meiner Meinung zum Greifen nah. Doch mein Gegner wehrte sich klasse und überraschte mich mit sehr guten Zügen, die alle meine Angriffe blockierten. Durch einen perfiden Bauernzug bekam ich einen schwachen Bauern, den ich nun decken musste und dadurch arg in die Defensive gedrängt wurde. In einem Endspiel mit je einem schwarzen Läufer, Dame und Bauern hätte ich die Partie wohl mit 80% Sicherheit verloren. Doch Ferdinand bot mir vollkommen unerwartet remis an, das ich sehr dankend annahm.

Christoph Bühler

 
SGM Runde 3 vom 3. Dez. 2016
 
Biel SG                   -             Köniz Bubenberg 1                     0.5 : 4.5
 
Brett Biel SG - Köniz Bubenberg 1 Resultat
1 Dominique Wiesmann   Lukas Rosenkranz (s) 0.5 : 0.5
2 Andreas Tiersbier - Rudolf Gautschi (w) 0 : 1
3 Alfred Burkhalter - Miralem Novalic (s) 0 : 1
4 Jean-Philippe Rutz - Gabriel Hefti (w) 0 : 1
5 Maria Grandjean - Christof Bühler (s) 0 : 1
 
Gegen SG Biel war ein Sieg absolute Pflicht. Das wussten wir schon, bevor wir zusammen den Zug bestiegen und losfuhren. Martin Clausen erwischte die Grippe und wurde durch unseren Stammspieler Ruedi Gautschi ersetzt. Und vor dem Match hatte ich unsere Favoritenrolle auch schriftlich. Ruedi hatte sogar 600 Elo mehr als sein Gegner, Lukas und Gabriel je 200, und die andern auch mindestens 70. Der Fall war also klar!

Gabriel eröffnete mit Philidor! In diesem Match hatte unser Hefti ein leichtes Spiel. Von Anfang bis Ende spielte sein Gegner passiv und riskierte nie, aber auch gar nie etwas, und das wurde ihm schliesslich zum Verhängnis. Genau diese enorme Passivität des Gegners nutzte Gabriel geschickt aus, opferte einen Bauern, um noch mehr Druck auszuüben. Durch dieses Opfer bekam er das Läuferpaar, und ein paar Züge später knackte Gabriel die Königstellung des Gegners.

Miralem hatte mit Schwarz Englisch auf dem Brett. Die Stellung war nach Miralem ausgeglichen bis zum 21. Zug. Geschickt opferte er danach einen Bauern für Aktivität. Mit je zwei Türmen und der Dame, die aber wie gesagt aktiver waren bei Miralem, hatte er Drohungen, die sein Gegner immer abwehren musste. Bald gewann Miralem den Bauern zurück, hatte aber in Form eines Freibauern den besseren Bauer, der drohte, durchzulaufen. Auf Grund der vielen Drohungen brach die weisse Stellung zusammen und Miralem gewann die Partie.

Rudolf eröffnete mit Springer f3 und stand ab dem 14. Zug leicht besser. Doch viel zu sagen gibt es nicht über diese Partie, denn plötzlich machte es klingeling beim Gegner – und vorbei war die Partie.

Meine Partie ging nur 14 Züge. Doch leicht war’s nicht, im Gegenteil, aggressiver gings gar nicht mehr. Dass Frauen nur defensiv spielen will ich nie wieder hören. Mit e4/g6, d4/Lg7 fing alles noch normal an. Doch schon im 6. Zug startete meine Gegnerin voreilig mit e5 einen Zentrumsangriff und verdarb mir die Rochade. Es sah gut aus für sie, doch ich konnte drei Züge später zurückschlagen mit einem Schach, das mir einen Zentrumsbauern einbrachte. Jetzt hingen bei ihr alle Figuren und sie gab auf, da mindestens ein Turmverlust drohte.

Auf d4 des Gegners antwortete Lukas mit e6. Lukas und sein Gegner spielten eine ziemlich unregelmässige Eröffnung, eine Stellung, die anfangs sehr ruhig war. Ohne etwas abzutauschen bekam Lukas aktivere Figuren, und der Gegner musste sich ziemlich verteidigen. Auch Züge später, im Mittelspiel, behielt er ein wenig die Oberhand. Er verlor sie aber, als er bei einem Zug zu wenig nachdachte und zu schnell spielte. Er war voll überzeugt, es wäre der richtige Zug gewesen, und so verspielte er den leichten Vorteil. Der Gegner bot ihm kurz danach Remis an, das er annahm, da wir schon 4:0 führten. Lukas sagte auch, dass er zu wenig konsequent gewesen war bei diesem Match.

Christoph Bühler
 
 
SGM Runde 2
 
Köniz Bubenberg 1        -        Biel Mett Madretsch            4 : 1        
 
Brett SKKB 1 - Biel Mett Madretsch Resultat
1 Gabriel Hefti - Sascha Jovanovic 0 - 1
2 Miralem Novalic - Prosper Meier 1 - 0
3 Markus Riesen - Charles Perret 1 - 0
4 Rudolf Gautschi - Matthias Gallus 1 - 0
5 Hans Vermin - Nebosja Bocevski 1 - 0

Biel Mett Madretsch ist neben Court unser zweitstärkster Gegner. Am Tag vor dem Spiel hätte sicher niemand mit einem so hohen Sieg gerechnet. Etwas Glück hatten wir auch, da Biel nicht mit den beiden stärksten Spielern antrat. Die Zusammenfassung beginnt mit Ruedi:

Ruedi hatte mit Schwarz etwas gespielt, was er bisher noch nie spielte. Er kam einfach schlecht aus der Eröffnung heraus. Nach einem Springerabtausch konnte er jedoch durch Bauernvorstösse einen Läufer des Gegners einkesseln und diesen gegen 2 Bauern gewinnen!! Der Gegner gab dann umgehend die Partie auf.

Es folgt die Zusammenfassung von Markus:

Aus meiner Vorbereitung wusste ich, dass mein Gegner gerne Holländisch spielt. Dieser Vorliebe wollte ich an diesem Tag den Aufschlag des c-Bauern entgegenhalten. Charles spielte trotzdem den f-Bauern und wir spielten einen Sizilianer im Anzug. Aus dieser Eröffnung und dem nachfolgenden Mittelspiel konnte ich leider nur einen isolierten und damit schwer zu deckenden schwarzen d-Bauern herausholen. Das Doppelturm-Endspiel spielte ich aber genauer. Letztlich entschied mein entfernter und nicht mehr zu stoppender g-Bauer, den ich aus meiner Bauernmehrheit am Königsflügel heraus zu bilden verstand.

Gabriel entschied sich mit Weiss zur Larsen-Eröffnung, erster Zug b3. Der Gegner antwortete überraschend mit b6. Gabriel kam sogar besser aus der Eröffnung heraus und gewann im Mittelspiel einen Bauern. Keiner dachte bis dahin an eine Niederlage von Gabriel. Es ist schwierig, das so sanft zu schreiben, denn die Niederlage kam ziemlich ärgerlich zustande. Besser gesagt, Gabriel stellte zweizügig eine Figur ein. Es war sicher nicht sein Glückstag.

Miralem eröffnete mit d4. Nicht in der Eröffnung sondern erst im Mittelspiel kam er in eine schon leicht bessere Stellung. Miralem  begründete dies mit dem Zug Be5, der ihm eine aktivere  Stellung verschaffte. Mit diesem Vorteil kam er in ein Turmendspiel (je mit beiden Türmen), das er für sich eintscheiden konnte.

Hans Vermin eröffnete mit seiner Stamm Eröffnung, dem Morra-Gambit. Vom Mittelspiel bis ins Endspiel blieb die Stellung taktisch und  agressiv. Vermin stand besser, doch sein Gegner hatte auch diverse  scheussliche Sachen wie Mattdrohungen und anderes. Doch Hans spielte an  diesem Tag zu gut und übte viel Druck mit seinen beiden Türmen auf des Gegners König aus, wehrte die schlimmen Drohungen des Gegners ab und setzte ihn einige Züge später matt. 

Christof Bühler
 
 
 
 
SGM Runde 1 vom 29. Oktober 2016
 
Jura   -   Köniz-Bubenberg 1          1:4
 
Sieg gegen Jura
Brett 1: Pascal Eschmann - Lukas Rosenkranz   0 - 1
Brett 2: Pierre Lachat - Rudolph Gautschi     0 - 1
Brett 3: Bruno Lachausse - Miralem Novalic    0 - 1
Brett 4: Gilles Droux - Gabriel Hefti         1 - 0
Brett 5: Jean Pierre Babey - Christoph Bühler 0 - 1

Mit Jura im ersten Spiel hatten wir nicht den stärksten Gegner der 
Gruppe aber einen höchst unangenehmen Brocken. Im Kader der Jurassier 
befindet sich kein Spieler weit über 2000 Elo, aber auch kein 
schwacher. Es ist eine höchst ausgeglichene Mannschaft im Durchschnitt 
von 1800 bis 1950.
Am besten löste Lucas seine Pflicht. In einer holländischen Eröffnung 
behielt er stets die Oberhand, gewann im Mittelspiel 2 Bauern und 
profitierte von der Unterentwicklung seines Gegners.
Auch Miralem war in dieser Runde kein Sorgenkind. Mit schwarz nahm er das 
Morragambit des Gegners an. Aus einem Mehrbauern wurden plötzlich zwei 
und im Mittelspiel erhöhte sich das Score auf eine ganze Leichtfigur.
Rudolph hatte da schon mehr zu kämpfen. Er spielte mit weiss einen 
Königsindischen Angriff. Er stand etwas besser, aber sein Gegner wehrte 
sich kräftig. Ruedi startete einen starken Angriff auf die Königstellung 
des Gegners. Mit den zwei Türmen, Dame und einer Leichtfigur griff er 
agressiv an und sein Gegner verteidigte mit der gleichen Anzahl Material 
stark. Mit einem Läuferopfer von Ruedi, das der Gegner nicht annehmen 
durfte, da er ein Zug später Matt wäre, knackte er die Königsstellung des 
Gegners, und nach einigen Zügen mit einem Turm mehr war der Sieg im 
Trockenen.
Pechvogel an diesem Tag war Gabriel. In einem Damenbauernspiel wurde die 
Partie nach 10 Zügen ziemlich unübersichtlich. Mit einem schlechten Plan 
von Gabriel, der einen Angriff auf die Königstellung machen wollte, geriet 
er in einen Konter oder besser gesagt in einen Gegenangriff des Gegners 
auf seine Königstellung.
Ich profitierte von einem Fehler in der Eröffnung meines Gegner und 
stand schnell etwas besser. 1(d4/g6) 2(Sf3/Lg7)  3(Lf4??),
kann ich mit c5 und nächster Zug Dame b6 schon kräftig Druck 
machen. Doch musste ich bis ins Endspiel mit einem Mehrbauern und einem 
besseren gleichfarbigen Läufer noch stark kämpfen. Doch ich behielt immer 
die Nerven und gewann die Partie, in der ich immer leicht besser stand, 
schliesslich sicher.
 
 
Valais - Köniz Bubenberg 3,5-1,5

Brett 1: Bourban Yann       - Lukas Rosenkranz    0 - 1
Brett 2: Pannatier Arnaud   - Hans Vermin         0,5 - 0,5
Brett 3: Carron Jean Marie  - Gabriel Hefti       1 - 0
Brett 4: Fournier Romain    - Christoph Bühler    1 - 0
Brett 5: Popescu Vlad       - Kaspar Amsler       1 - 0

Mit einer ungenügenden Leistung schafften wir den so wichtigen Punkt in Valais nicht.Einzig Lukas Rosenkranz schaffte ein Sieg der er aber sich auch mühsam erkämpfen musste an diesem Tag.Ich scheiterte trotz Qualitätsgewinn mit viel Pech und unvermögen im Endspiel.Kaspar Amsler verlor in einem äussert hart umkämpften Damenendspiel.Ursache für den Verlust war eine schlechte Königstellung ,schwächere Bauern und eine aktivere Dame des Gegners.Gabriel Hefti verlor mit viel Pech die partie.Er schlug einen vergifteten Bauer der ihm gleich eine Figur kostete.Auch Hans Vermin der mit einem Mehrbauern im Endspiel voll auf Gewinn stand vermasselte es leider im Schluss noch und es endete im Remis.
Diese Niederlage kostete uns Platz 1 da Burgdorf leider gewann.Schade!!!


 
 
6 Runde Köniz Bubenberg - Zollikofen 3,5-1,5

Unerwarteter Sieg gegen Zollikofen

Brett 1: Ueli Münch        -    Mike Jaeger          0,5 - 0,5
Brett 2: Kaspar Amsler     -    Alex Krebs           0,5 - 0,5
Brett 3: Andre Schrade     -    Pierre Fiechter       1 - 0
Brett 4: Rudolph Gautschi  -    Andreas Zahnd         1 - 0
Brett 5: Gabriel Hefti     -    Peter Schmid         0,5 - 0,5

Trotz das eine Handvoll Stammspieler verhindert waren und nicht spielen konnten,schaffte das Team durch eine Klasse Leistung einen Sieg an diesem tag.
Am ersten Brett gab es die grösste überraschung an diesem Tag.Ueli Münch schaffte gegen den etwa 400 Elo Mehr eingestuften Gegner ein Remis.Mit etwas mehr Mut wäre vielleicht noch mehr drin gewesen doch Ueli entschied sich auf die sichere Variante.
Siege fürs Team holte wie immer unser Ruedi Gautschi und Andre Schrade der zum Glück an diesem tag spielen konnte.Kämpfen an diesem Tag musste Gabriel Hefti der schlechter stand und noch remisieren konnte. 

 
5 Runde Hoher Sieg gegen Prilly Crazy Horse 4,5-0,5

Brett 1: Rudolph Gautschi    -    Jerome Zago     1 - 0
Brett 2: Gabriel Hefti       -    Alain Chollet   1 - 0
Brett 3: Lukas Rosenkranz    -    Dzevad Osmic    1 - 0
Brett 4: Christof Bühler     -    Roger Claude    0,5 - 0,5
Brett 5: Hans Vermin         -    Thierry Varvat  1 - 0

Mit einer sensationellen Leistung konnten wir einen weiteren hohen Sieg feiern.
Jeder Spieler konnte mit einer guten Leistung den vollen Punkt einfahren wäre da nicht der am vierten Brett spielende Christof der trotz eines Mehrbauern nicht mehr als ein Remis erreichte. 

 
 
Lyss Seeland 2 - Köniz Bubenberg    1 - 4
 
Brett 1: Markus Vonlanthen - Lukas Rosenkranz     0 - 1
Brett 2: Matthias Stucki - Gabriel Hefti                   0 - 1
Brett 3: Stefan Demetz - Kaspar Amsler                0.5 - 0.5
Brett 4: Patrick Pantillon - Hans Vermin                 0.5 - 0.5
Brett 5: Andre Von Ins - Christoph Bühler              0 - 1
 
Sicherer Auswärtssieg gegen Lyss
 
Am ersten Brett: Markus Vonlanthen 2082 Elo kam wahrscheinlich aus Verstärkung wurde vom Lukas regel recht vorgeführt.Lukas leistete sich in der Eröffnung einen einzelnen schwachen Zentrumsbauern doch kam so zu einem so was von mörderischen Angriff das auch der Gegner unterschätzte.Der Gegner leistete von nun an nur noch Defensiv Züge (keine Rochade keine Turmentwicklung).Bis er ihn fein säuberlich zusammenschob.Es war eine der besten Partien wenn nicht die Beste in meiner SGM Karriere als kapitän.Sie wird später zu sehen sein.
Einen glücklichen Sieg feierte ich am fünften Brett.Mit zwei Bauern weniger im Mittelspiel konnte ich profitieren durch einen schweren Fehler meines Gegners das Ihm eine Figur kostete.Doch konnte ich auch nicht voll konzentriert spielen da ich an leichtem Fieber und schnupfen leidete.So war ich an diesem Spieltag mehr mit mir beschäftigt als auf die anderen Partien  noch zu schauen.
Hans Vermin und Kaspar Amsler spielten beide Remis.Kaspar musste aber um das Remis kämpfen da er eher etwas passiv stand und die Figuren des Gegners aktiver standen.
Gabriel Hefti der fünfte im Bunde kam besser aus der Eröffnung heraus und erspielte einen sicheren Punkt fürs Spiel.
 
Köniz Bubenberg - Burgdorf 1       4,5-0,5
 
Rudolph Gautschi - Djuro Grbesic       1 - 0
Lukas Rosenkranz - Bruno Lehmann   1 - 0
Gabriel Hefti - Henryk Zmyslowski      1 - 0
Christoph Bühler - Heinz Müller          1 - 0
Hans Vermin - Sinaka Ramdedovic     0.5 - 0.5
 
Hoher Sieg gegen Burgdorf 
 
Mit einer ausgezeichneten Leistung fegten wir ein starkes Burgdorf vom Brett.Ausser Hans Vermin der in einer ausgeglichenen Stellung das Remis Angebot des Gegner annahm aus taktischen Gründen,gewannen sonst alle Bubenbergler an diesem Tag.
Lukas Rosenkranz Partie war schon nach wenigen Zügen entschieden.In der Eröffnung bereits stellte der Gegner den Leufer ein.Mit einer Mehrfigur war die Partie bereits entschieden.
Auch Gabriel spielte eine gute Partie und kam nach der Eröffnung in ein Mittelspiel mit seinen beiden Türmen und leuferpaar gegen des Gegners Türmen und Springerpaar.Durch die Kraft seiner starken Leufer gegen die schwachen Springer war ein Punkt warum er viel besser stand.Der zweite Punkt war das der Gegner noch nicht Rochiert hatte und der König noch tödlich auf seinem Ursprungsfeld stand.Ein schöner Sieg von Gabriel
Meine Partie endete erst in 5 einhalb Stunden.Mit zwei Mehrbauern in einem sehr schwierigen Endspiel musste ich mein bestes Schachwissen zeigen das ich die Partie noch gewann.Der Gegner hätte durchaus Chancen gehabt auf ein Remis aber das Glück war heute auf meiner Seite.
Auch Rudolph der aggressiv auf den Königsflügel des Gegners drückte glaubte zunächst als er ein Remisangebot ablehnte an einen schnelleren Sieg.Doch der Gegner zeigte gegenwehr und die Partie wurde aggressiv auf beiden Seiten.Doch das bessere Ende kam trotzdem für unseren Ruedi.Zum Glück!
 
 
 
Biel Mett Madretsch - Köniz Bubenberg  3 - 2
 
Christoph Bühler   -   Ermeni Avni           0 - 1
Rudolph Gautschi  -   Jovanovic Sasa      1 - 0
Gabriel Hefti         -   Prosper Meyer        0 - 1
Markus Riesen      -   Perret Charles         1 - 0
Kaspar Amsler      -   Bocevski Nebosja   0 - 1
 
Unglückliche Niederlage gegen Madretsch
 
Seit langer Zeit mussten wir als Team wieder eine Niederlagen einstecken in der SGM.
Ich am ersten Brett kriegte es mit einem 2300 Elo Brocken zu tun.Mit einem Eröffnungsfehler (schlechten Damenzug) wurde ich sofort bestraft.Mit starken Zügen meines Gegners kam ich immer schlechter ins Spiel und verlor aus meiner Sicht sehr brutal und jederzeit chancenlos auf eine Wende.Es war ein schlechtes Spiel meinerseits.
Auch Gabriel erwischte keinen Silvestertag wie ich sondern eher einen schwarzen Karfreitag.
Spielte schlecht die Eröffnung und verlor durch das eine Leichtfigur.Immer in Rücklage gings ins Endspiel da er noch in Zeitnot kam und schliesslich gestresst in ein Matt reinschlitterte.
Einen schönen Punkt konnte Rudolph feiern.Erst lehnte er ein Remisangebot seines Gegners ab aus sportlicher Hinsicht zur Mannschaft.Mit einem guten strategischen Angriff auf die Königsstellung des Gegners konnte er seinen Gegner in die Knie zwingen und gewinnen.
Auch Markus zeigte eine sehr gute Leistung.Immer besser stehend kam er in ein Endspiel mit 4 Mehrbauern das dann einfach zu gewinnen war.
Die längste Partie des Tages hatte Kaspar.Immer in Druck gesetzt vom Gegner von einem Freibauern konnte er sich plötzlich lösen.Nach meiner Hinsicht besserstehend und ebenfalls mit einem Freibauern sah ich schon die Wende.Doch statt seinen Freibauern in Gang zu setzen spielte er weiter Defensiv und kam so wieder in eine schlechte Stellung und büsste auch eine Figur ein und später das Spiel.
 
Sieg gegen Kirchberg
 
 
Christoph Bühler  -    Rene Tanner                         1 - 0
Gabriel Hefti        -    Reto Marti                            0.5 - 0.5
Rudolph Gautschi -    Heniche M`hoammed           1 - 0
Kaspar Amsler     -    Hanspeter Schüpbach          0.5 - 0.5
Hans Vermin        -    Rene Weber                        1 - 0
 
 
Ersatzgeschwächt konnten wir einen tollen 4 zu 1 Sieg feieren.Mit je 4 Bauern und einem Springer endete die erste Partie zwischen Kaspar und seinem Gegner zu einem Remis.Ebenfalls zu einem Remis kam Gabriel.In einer etwas komischen Eröffnungsvariante mit schwarz kam er aber nie in Bedrängnis und erreichte ein sicheres Remis.Die Siege fürs Team holten Hans Vermin und Rudolph Gautschi in einer taktischen Stellung und Ich mit einem klug herausges.
 
 
 
Köniz Bubenberg - Montreux
 
Brett 1: Martin Clausen - Michel steiner 1 - 0
Brett 2: Gabriel Hefti - Cedric Pahud 0 - 1
Brett 3: Markus Riesen - Steve Monthoux 0 - 1
Brett 4: Christof Bühler - Manuel Lopez 0.5 - 0.5
Brett 5: Hans Vermin - Loic Cordey 1 - 0
 
Ungeschlagen waren wir in der Meisterschaft und ungeschlagen blieben wir.
Unentschieden endete die Partie und mit 7 zu 8 Brettpunkte gegen uns
scheiterten wir brutal als Mannschaft.An Brett 1 erfüllte Martin Clausen
die Pflicht und gewann gegen den schwächsten Spieler in einer langen
Partie.Den Matchball vergab Gabriel Hefti am zweiten Brett,der gegen den
viel stärkeren Gegner den Gewinnzug übersah der von Fritz sicher die
Auszeichnung zwei !¨bekommen hätte.Mein Remis gegen den stärkeren
Gegner
und der starke Sieg Vermins mit einem Figurenopfer konnten der
mannschaft leider nicht mehr helfen.Eine bittere Pille mussten wir an
diesem Tag einstecken und es kann nächste Saison was das Glück angeht
eigentlich nur noch besser werden.
 
 
 
 

Zollikofen - Köniz Bubenberg   1 - 4

Brett 1    Pierre Fiechter -               Christoph Bühler      0 - 1
Brett 2    Christian Rindlisbacher - Markus Riesen       0 - 1
Brett 3    Marc Tillmann -                  Michael Weber       1 - 0
Brett 4    Alexander Krebs -            Gabriel Hefti             0 - 1
Brett 5    Milo Lazic -                        Hans Vermin            0 - 1 

 

 

4 Runde

 

Köniz Bubenberg - Biel 3,5-1.5

Hans Vermin - Philippe Corbat  0.5 - 0.5
Gabriel Hefti - Dominique Wiesmann  1 - 0
Martin Clausen - Fabien Maitre  1 - 0
Michael Weber - Maria Grandjean 0.5 - 0.5
Christoph Bühler - Pierre Mounir 0.5 - 0.5 

 



Mit einer guten Leistung konnten wir sicher das Spiel für uns entscheiden.An den fünf Brettern gabs zwei sichere Siege und drei Remis.Die Siege holten für unser Team Gabriel Hefti und Martin Clausen.Gabriel Hefti holte sich den Sieg mit einem gut herausgespielten Figurenopfer.Martin Clausen der stellungsmässig immer im Vorteil war profitierte mit einem schwachen Springerzug seines Gegners.Nach dem Zug gewann Martin mit einem Leuferschach eine Qualität und schliesslich auch das Spiel.Die restlichen Partien fielen alle ins Remis.Michael und seine Gegnerin einigten sich schneller zum Remis als Hans und ich.Mit einem Mehrbauern im Endspiel spielte ich bis zum Schluss aber zum Sieg reichte es leider nicht.Hans Vermin dagegen in einem verlorenen Mittelspiel mit zwei Bauern weniger erkämpfte sich noch ein Remis

 

 

 

3 Runde SGM

Burgdorf - Köniz

Sinaka Ramdedovic - Christoph Bühler   0.5 - 0.5
Gregor Marcolli - Martin Clausen  0 - 1
Djuro Grbesic - Lukas Rosenkranz  0 - 1
Henryk Zmyslowski - Hans Vermin  1 - 0
Heinz Müller - Gabriel Hefti  0.5 - 0.5

An diesem Tag konnten wir den dritten Sieg in der dritten Runde feiern.Nach einem Harten Kampf gegen Burgdorf die sichgut verkauften als Gegner stehen wir mit sechs Punkten nun an der Spitze.Am Anfang sah es aber nicht erfreulich aus.Hans Vermin zog sich einen rabenschwarzen Tag schlug einen vergifteten Bauern und verlor eine Figur und somit auch das Spiel.Nach einer späteren Analyse mit Lukas sahen wir eine Möglichkeit die Figur zu retten.Schade!
Lukas konnte einen Mühsamen Sieg feiern.In einer sehr geschlossenen Partie fand er schliesslich trotzdem noch der Durchbruch und siegte.Ebenfalls gewonnen hat Martin Clausen der seinen Gegner taktisch regelrecht auseinandernahm.
Gabriel Hefti und ich erreichten nicht mehr als ein Remis.Trotz einem Mehrbauern nahm ich das Remisangebot des Gegners an.Nach späteren Analyse wars sicher ein Fehler,den die Partie hätte ich gewinnen sollen.Gabriel lehnte das Remisangebot ab bis zum Schluss.Der Gegner spielte die Partie aber fehlerfrei und Gabriel konnte nicht profitieren davon.Somit siegten wir zum dritten Mal knapp 3 zu 2.

2 Runde SGM

Köniz Bubenberg - Mett Madretsch

Martin Clausen - Sascha Jovanovic  1 - 0
Kaspar Amsler  - Yves Du Bois      0 - 1
Markus Riesen  - Prosper Meyer     1 - 0
Christoph Bühler - Nebojsa Bocevski 0 - 1
Gabriel Hefti  -  Charles Perret   1 - 0

In einem harten Match in dem Restaurant Steinhölzli konnten wir einen 
knappen 3 zu 2 Erfolg feiern.
Amsler kaspar stand schon nach der Erröffnung  schlecht und blieb 
chancenlos gegen den 300 elo stärkeren Gegner.Zu passiv spielend brach 
sein Spiel ein und verlor.Ebenfalls eine Niederlage einstecken musste 
ich am vierten Brett.Von Anfang bis zum Ende kam ich nie richtig in die 
Partie rein und wurde richtig gehend überrollt.Besser lief es unseren 
Spielern mit weiss die alle ihre Spiele gewannen.Markus der mit Dame 
gegen des Gegners turm und Leufer aber mit einem Freibauern das Spiel 
für sich entschied,und martin der mit zwei Freibauern aber mit einer 
Leichtfigur weniger noch das Spiel für sich entschied,sorgten dennoch 
für den Unterschied.
 
1 Runde SGM;
 
Kirchberg - Köniz Bubenberg 2-3
 

Reto Marti - Martin Clausen                              0.5 - 0.5
Ramon Stucki - Gabriel Hefti                            0 - 1
Hanspeter Schüpbach - Lukas Rosenkranz  0 - 1
Rene Tanner - hans Vermin                             1 - 0
Rene Weber - Christoph Bühler                       0.5 - 0.5 

 
Wie schon immer,konnten wir das Startspiel für uns entscheiden.Der Sieg stand aber auf Messers Schneide und hätte auch anders enden können.Lukas Rosenkranz lieferte eine klasse Partie ab und punktete sicher für unser Team.Der sehr defensiv spielende Gegner konnte Lukas nie gefährlich werden und wurde regelrecht vorgeführt.Der zweite Punkt holte Gabriel gegen den stärkeren Gegner Ramon und zeigte neben Lukas die zweitbeste Partie des Tages,da ich hoffe das ich noch mehr von ihm in der laufenden Saison sehen werde.Durch die mit etwas Pech verlorener Partie von Hans Vermin wurde es nochmals eng.Lang gekämpft kam Hans in ein verlorenes Endspiel rein.Mit seinen zwei Leichtfiguren gegen des Gegners Turm sah es auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aus.Doch Rene hatte noch einen Freibauern der die Partie von Hans zum kippen brachte.Doch es blieb beim einzigen vollen Punkt für den Gegner,den Martin und ich wickelten unser Spiel sicher zum Remis.